Zum Fahrzeugaufbau

Der Rallyeeinsatz ist bekanntlich mit Risiken verbunden. Die Fahrzeuge haben den Drang sich im Dreck zu rollen oder Traktor zu spielen. Aus diesem Grund sind relativ wenig Jahreswagen auf der Piste. Die Basis bildet daher oft ein preiswertes Modell älteren Jahrgangs bei dem es im Zweifelsfall leicht fällt, eine Ersatzkarosse zu bekommen.

In unserem Fall handlt es sich um Peugeot 205. Der "alte" war ein 205 GTI, 1,6L Hubraum, den wir für 50 Euro erstanden haben. Etwas teurer war der aktuelle 205 rallye. Was wir gelernt haben ist allerdings: Je billiger das Fahrzeug umso mehr Arbeit.

Umbauten:

Um die Autos in einen funktionstüchtigen und verkehrssicheren Zustand zu bringen wurden zunächst Arbeiten durchgeführt wie: Motorwechsel, Getriebewechsel, Achsen ausgetauscht, Radlager gewechselt, Fahrwerk getauscht, Bremszylinder und Bremsleitungen getauscht, Auspuff gewechselt, Kopfdichtung gewechselt, Bremsen überholt, viel viel Ärger mit der Elektrik, usw...

Stufe zwei war dann die Umrüstung zum Rallyeauto: Leerräumen, Käfig einschweissen, Sitzkonsolen bauen, Schalensitze und Gurte rein, Feuerlöscher rein, Zusatzscheinwerfer dran und ab zum TüV.